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DES VEREINS "UNION BADMINTON CLUB PRA"
Version 24.07.07.2013

§ 1 - NAME UND SITZ DES VEREINES
Der Verein führt den Namen „UNION BADMINTON CLUB PRA“ mit der Kurzbezeichnung
Sportunion BC PRA“. Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich,
im Besonderen aber auf das Gebiet des Bundeslandes Wien. Der Verein gehört dem
Landesdachverband „Sportunion Wien“ an. Der Verein kann als Hauptverein Zweigvereine besitzen,
deren Sitz in anderen Bundesländern liegt.

§ 2 - SPRACHLICHE GLEICHBEHANDLUNG, MITTEILUNGSFORM
Die in diesen Statuten verwendeten personenbezogenen Ausdrücke betreffen, soweit dies inhaltlich
in Betracht kommt, Frauen und Männer gleichermaßen. Für alle schriftlichen Mitteilungen und
Dokumentationen im Folgenden ist die Textform ausreichend.

§ 3 VEREINSZWECK
Der Verein „Sportunion BC PRA bezweckt die körperliche und geistige Ertüchtigung seiner
Mitglieder durch Pflege aller Art von Bewegung, Sport und Kultur unter Bedachtnahme auf die Werte
der Republik Österreich in Anerkennung der Völker verbindenden Werte des Sports; er übt diese
Tätigkeit ohne politische Parteinahme aus. Er hat auch den Zweck, Kultur und Sport in aller Art, im
Besonderen den Badmintonsport und seine anverwandten Sportarten, zu fördern und zu pflegen sowie
die damit verbundene Meinungs- und Charakterbildung seiner Mitglieder zu prägen. Die
Vereinstätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet und gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung
(BAO).
Der Verein bezweckt weiters, mit seiner Tätigkeit einem möglichst großen Kreis der Allgemeinheit
offenzustehen, weshalb Personen, die kurzfristig an Vereinsveranstaltungen teilnehmen wollen, jedoch
keine Mitgliedschaft begehren, dazu eingeladen werden können. Die Teilnahme dieser Gäste kann
entweder unentgeltlich oder zu einer aliquoten Gebühr, wie sie die Mitglieder zu leisten haben,
erfolgen.

§ 4 - MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECKS
1) Der Vereinszweck soll durch die in den Absätzen 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen
Mittel erreicht werden.
2) Als ideelle Mittel dienen insbesondere:
a) Pflege und Förderung aller Art von Bewegung, Sport und Kultur auf allen Gebieten,
b) Organisation, Koordinierung bzw. Durchführung von Sportveranstaltungen, Wettkämpfen
und anderen sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen,
c) Organisation, Koordinierung bzw. Durchführung von Lehrgängen, Übungseinheiten und
Trainingskursen und von Trainingslagern,
d) Erteilung von Unterricht,
e) Organisation, Koordinierung bzw. Durchführung von Vorträgen, Versammlungen und
Zusammenkünften zum Zweck der Information, Schulung und Beratung,
f) Vermittlung und Verbreitung der Regeln für die Durchführung und den Ablauf von
Sportveranstaltungen, einschließlich jener für die damit verbundenen Tätigkeiten der Sportler,
Trainer, Betreuer, Funktionäre und Kampfrichter sowie der Veranstalter und Erfüllungsgehilfen,
g) Anknüpfung von nationalen und internationalen Kontakten zur Förderung von Bewegung,
Sport und Kultur,
h) Wahrung kultureller, insbesondere sportlicher Interessen im In- und Ausland,
i) Herausgabe von Zeitschriften und anderen der Verbreitung von Bewegung, Sport und Kultur
dienlichen Druckschriften und elektronischen Medienprodukten, insbesondere dem Führen einer
Vereins-Homepage,
j) Errichtung einer Bibliothek, Videothek bzw. anderer Sammlungen von zeitgemäßen Hör- und
Bildmedien,
k) Erwerb, Errichtung, Gestaltung und Betrieb von Sportplätzen, Sporthallen, Kultureinrichtungen
und Vereinslokalitäten,
l) Unterstützung forschungsrelevanter Tätigkeiten,m Teilnahme an nationalen und internationalen
Turnieren und Wettbewerben.
3) Die materiellen Mittel sollen insbesondere aufgebracht werden durch:
a) Mitgliedsbeiträge und Gebühren,
b) Geld- und Sachspenden sowie Zuwendungen und letztwilligen Verfügungen,
c) Sponsor-Einnahmen,
d) Bausteinaktionen,
e) Subventionen und Beihilfen, insbesondere aus öffentlichen Mitteln,
f) Erträgnisse aus Veranstaltungen,
g) Einnahmen aus Unterrichtserteilung,
h) Gästestunden (Überlassung von Vereinsanlagen gegen Entgelt),
i) Erträgnisse aus Warenabgabe (einschließlich Buffet und Verkauf von Waren),
j) Werbeeinnahmen (einschließlich Vermietung von Werbeflächen),
k) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, insbesondere auch von Sportgeräten und -
anlagen sowie von Gastronomie-Einrichtungen,
l) Einnahmen aus Herausgabe, Vertrieb und Verkauf von Druckwerken und anderen Medienprodukten,
m) Beteiligung an Unternehmen,
n) Zinserträge und Wertpapiere,
o) Erträgnisse aus Turnieren und Wettbewerbsorganisation, Übungsterminen, Trainingslagern und
deren Veranstaltung
p) Erträgnisse aus Schiedsrichter- oder Übungsleitertätigkeiten von Mitgliedern.

§ 5 – MITGLIEDSCHAFT

1) Der Verein besteht aus:
a) Ordentlichen Mitgliedern: Dies sind physische Personen, die an der Vereinstätigkeit aktiv
teilnehmen.
b) Fördernden Mitgliedern: Dies können physische oder juristische Personen sein, die den Verein
finanziell oder mit Sachwerten unterstützen.
c) Ehrenmitgliedern: Physischen Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben
haben, kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden.
Der Verein kann weitere Unterscheidungen hinsichtlich Nutzbarkeit der Vereinsmittel und
Mitgliedsbeiträgen bei Mitgliedern vornehmen.
2.) Erwerb der Mitgliedschaft
Physische Personen, jeglichen Alters, können Mitglied werden.
Über die Aufnahme entscheidet das Leitungsorgan. Die Aufnahme von Mitgliedern kann ohne Angabe
von Gründen verweigert werden.
Der Antrag über die Aufnahme erfolgt über das Abgeben des ausgefüllten vereinseigenen
Beitrittsformulars an ein Mitglied des Leitungsorgans. Die Aufnahme erfolgt durch Beschluss des
Leitungsorgans oder Nichtuntersagung innerhalb von 4 Wochen seit Antragstellung. Die
Mitgliedschaft beginnt mit der Bestätigung durch das für die Mitgliedsverwaltung zuständige Mitglied
und durch die Bezahlung des Mitgliedsbeitrags.
Ehrenmitglieder können über Antrag des Leitungsorganes und durch Beschluss der
Mitgliederversammlung ernannt werden.
3) Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt durch Beschluss der Vereinsleitung. An verdiente
ehemalige Vorstände des Leitungsorgans des Vereins kann neben der Ehrenmitgliedschaft der Titel
„Ehrenpräsident“ verliehen werden. Die Verleihung erfolgt auf Vorschlag eines ordentlichen
Mitgliedes durch die Mitgliederversammlung.
4) Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft kann beendet werden durch freiwilligen Austritt, Ausschluss durch den Verein oder
den Tod des jeweiligen Mitglieds. Ein freiwilliger Austritt ist jederzeit möglich. Er geschieht durch
einen schriftlichen Antrag des Mitglieds an das für die Mitgliedsverwaltung zuständige Organ und der
Kenntnisnahme des Antrages durch Zeichnung des Antrags durch das für die Mitgliedsverwaltung
zuständige Organ. Die Jahresgebühr für das laufende Geschäftsjahr ist in jedem Fall zu entrichten. Ein
freiwilliger Austritt/Abmeldung ist auch durch Nichtbezahlen des Mitgliedsbeitrags für das neue
Geschäftsjahr bis zum von dem Leitungsorgan des Vereins, z.B. auf der Homepage, festgesetzten
Termin gegeben. In diesem Fall ist keine Zeichnung durch den Verein nötig.
Das Leitungsorgan kann Mitglieder wegen Vergehens gegen die Satzungen, gegen satzungsgemäß
gefasste Beschlüsse wegen grober Verletzungen der Pflichten der Mitglieder, Verstöße gegen
gesetzliche, statutarische oder internationale Anti-Doping- Bestimmungen oder wegen sonstigen, den
Ruf des Vereines bzw. der Sportunion Wien im Allgemeinen schädigenden Verhaltens ausschließen,
sofern eine gelindere Strafe nicht ausreichend erscheint. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von
drei Tagen ab Zustellung Einspruch erhoben werden, über den das Schiedsgericht in zweiter und
letzter Instanz entscheidet. Mit einer Abmeldung sind zugleich Vereinsausweise und allfälliges zur
Verfügung gestelltes Vereinseigentum zurückzustellen sowie offene Verbindlichkeiten zu begleichen.
Für die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Vereinsverhältnis gilt der
Gerichtsstand Wien als vereinbart.

§ 6 - RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER
1) Allgemeine Rechte und Pflichten:
a) Alle Mitglieder des Vereins haben das Recht, je nach Ausschreibung an Vereinsveranstaltungen
teilzunehmen und Einrichtungen des Vereines zu benützen. Im Interesse des Sports können bestimmte
Veranstaltungen, z.B. Trainingstermine gewissen Untergruppierungen z.B. aktiven
Mannschaftsmitgliedern oder Leistungsklassen durch Mitteilung des Leitungsorgans z.B. via
Homepage vorbehalten werden.
b) Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge pünktlich zu entrichten.
c) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins tatkräftig zu fördern und zu
unterstützen.
d) Alle Mitglieder haben das Ansehen des Vereines zu wahren und diese Satzungen sowie
satzungsgemäß gefasste Beschlüsse stets zu beachten.
e) Jedes Mitglied nimmt durch seinen Vereinsbeitritt zur Kenntnis, dass die Ausübung aller
Vereinsaktivitäten, insbesondere von Sport, auf eigene Gefahr erfolgt.
f) Die Mitglieder sind in jeder Mitgliederversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und
finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder
dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine
solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
g) Jedes Mitglied erteilt durch seinen Vereinsbeitritt die – auf Dauer der Vereinsmitgliedschaft –
unwiderrufliche Zustimmung, dass seine personenbezogenen Daten, insbesondere Vor- und Zuname,
Geburtsdatum, Anschrift, e-mail-Adresse und Tel.nr, Funktion im Verein, beim Dachverein bei der
Sportunion Wien, der Sportunion Österreich und in Fachverbänden, sportliche, organisatorische und
fachliche Ausbildung und sportliche Erfolge mittels Datenverarbeitungsanlage erfasst und verwaltet
werden, und zwar sowohl im Verein, im Dachverein als auch in der Sportunion Wien, in der
Sportunion Österreich sowie in anderen Dach- und Fachverbänden, denen der Verein angehört. Jedes
Mitglied erklärt darüber hinaus sein Einverständnis, dass diese Daten im Zusammenhang mit der
Erreichung des Vereinszweckes veröffentlicht werden.
h) Jedes Mitglied erklärt sich weiters damit einverstanden, dass – im Rahmen von Trainingseinheiten
Vereinsveranstaltungen und Wettkämpfen erstelltes – Bild- und Tonmaterial zu Dokumentations- und
Werbezwecken für den Verein, Fach- und Dachverbände, denen der Verein angehört, verwendet
werden darf.
i) Alle Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung der Bestimmungen und Regelungen des
Antidoping-Bundesgesetzes, insbesondere des Paragraphen 19 "Besondere Pflichten der Sportler".
2)Besondere Rechte und Pflichten:
a) Ordentliche Mitglieder:
Ordentliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung Sitz und Stimme, sofern sie den
Mitgliedsbeitrag zur Gänze bezahlt haben. Die Übertragung des Stimmrechtes ist unzulässig.
Ordentliche Mitglieder haben das passive und aktive Wahlrecht zu Organwaltern des Vereins.
b) Fördernde Mitglieder:
Fördernde Mitglieder dürfen an der Mitgliederversammlung teilnehmen, haben aber weder Wahl- noch
Stimmrecht.
c) Ehrenmitglieder:
Ehrenmitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung mit Sitz und Stimme mit aktivem und
passivem Wahlrecht teilzunehmen. Ehrenpräsidenten sind zusätzlich berechtigt, an den Sitzungen des
Vorstandes (ohne Stimmrecht) teilzunehmen.

§ 7 ORGANE DES VEREINS
1) Die Vereinsorgane sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand (Leitungsorgan,Vereinsleitung),
c) die Kontrollkommission (Kontrollorgan),
d) das Schiedsgericht (Streitschlichtungsorgan),
e) die Referenten für spezielle Aufgabenbereiche
2) Die Funktionsperiode der in Absatz 1 lit. b bis d genannten Organe beträgt vier Jahre.
3) Das Vereins- und Rechnungsjahr des Vereins dauert von 1. Juli bis 30. Juni.

§ 8 DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet spätestens alle vier Jahre statt. Teilnahmeberechtigt
an ihr sind die Mitglieder des Vorstandes, der Kontrollkommission, des Schiedsgerichtes, die
ordentlichen Mitglieder sowie alle fördernden Mitglieder und Ehrenmitglieder.
2) Stimmberechtigt sind lediglich die bei der Mitgliederversammlung anwesenden ordentlichen
Mitglieder und Ehrenmitglieder.
3) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Präsident oder in seiner Abwesenheit der
Vizepräsident. Ist auch dieser abwesend, hat die Mitgliederversammlung aus dem Kreis der
anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder einen Tagesvorsitzenden zu bestimmen.
4.) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei allen Abstimmungen mit Ausnahme der Abstimmung
über eine Satzungsänderung bzw. über die Vereinsauflösung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei
Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei
Drittel der abgegebenen Stimmen erforderlich. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn
mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend ist. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, findet
die Mitgliederversammlung eine Viertelstunde später statt und ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl
der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.
5.) Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten einberufen. Er kann sie auch via
elektronische Medien (e-mail) oder durch Ankündigung auf der Homepage einberufen.
6) Auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag von mindestens einem Zehntel aller ordentlichen
Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
7) Die Einberufung einer Mitgliederversammlung hat mindestens zwei Wochen vor der Versammlung
zu erfolgen. Die Einberufung kann auch via elektronische Medien (z.B. Homepage) erfolgen.
8) Anträge sind mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Präsidenten
einzubringen und von diesem unverzüglich den stimmberechtigten Mitgliedern zur Kenntnis zu
bringen z.B. auch via Homepage oder e-mail. Darüber hinaus können Anträge direkt vor der
Mitgliederversammlung gestellt werden, wenn sie von mindestens einem Drittel der anwesenden
Stimmberechtigten unterstützt werden.
9) Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:
a) Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes, der Kontrollkommission und des Schiedsgerichtes,
b) die Beschlussfassung über Genehmigung
- der Berichte und Anträge des Vorstandes,
- des Berichtes der Kontrollkommission,
- der Entlastung des Vorstandes,
c) die Beschlussfassung über den Finanzrahmen über die von den Mitgliedern zu entrichtenden
Beitrittsbeträge bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann innerhalb dieses
Rahmens selbständig von Jahr zu Jahr die Mitgliedsbeiträge festsetzen,
d) die Verleihung des Titels „Ehrenpräsident“,
e) die Beschlussfassung über eingebrachte Anträge,
f) die Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Organwaltern und dem Verein,
g) die Beschlussfassung über Aufnahme oder Ausschluss von Zweigvereinen,
h) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereines.

§ 9 – Vorstand (Leitungsorgan, Vereinsleitung)
1)
Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Personen:
- dem Präsidenten,
- dem Vizepräsidenten,
- dem Finanzreferenten,
2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereines. Er erstellt seine Geschäftsordnung selbst. Die
einzelnen Funktionen der Vorstandsmitglieder können von der Mitgliederversammlung und den
Vorstandsmitgliedern mit Protokollführung untereinander näher bestimmt werden. Wichtige
Entscheidungen (Richtlinie: Entscheidungen die mehr als 1/5 des Vereinsvermögens betreffen) müssen
von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder getroffen werden (Vier Augen-Prinzip).
3) Der Vorstand kommuniziert bei wichtigen Entscheidungen oder Entscheiden, die über einen
zugeordneten Verantwortungsbereich hinausgehen, bevorzugt via e-mail zur Nachverfolgung
(Protokoll) von Beschlüssen. Bei Sitzungen mit mündlichen Vereinbarungen zu solchen Entscheiden
wird ein Protokoll angefertigt.
4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder ordnungsgemäß, z.B. via e-mail zur
Meinungsäußerung eingeladen wurden, Es ist eine der Bedeutung des Beschlusses angemessene Frist
zu gewähren, z.B. 4 Tage bei wichtigen Beschlüssen. Bei Gefahr in Verzug ist der Präsident allein
entscheidungsbefugt (s. §15). Die Entscheidung ist aber dann nachträglich vom Vorstand zu
genehmigen. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit gilt
ein Antrag als abgelehnt.
5) Der Vorstand kann bei Bedarf weitere Personen mit beratender Stimme beiziehen. Er kann
Funktionäre und Ausschüsse einsetzen und deren Aufgabenbereiche (Referate) mit einem
Verantwortlichen (Referent) festlegen.
6) Der Vorstand kann eine Disziplinarordnung beschließen.
7) Der Vorstand kann Mitglieder wegen Vergehens gegen die Satzungen, gegen satzungsgemäß
gefasste Beschlüsse oder gegen gesetzliche, statutarische oder internationale Anti-Doping-
Bestimmungen oder wegen sonstigen, den Ruf des Vereines im Allgemeinen schädigenden Verhaltens
bestrafen. Strafen können insbesondere Ermahnungen, Geldbußen, Aberkennung der
Ehrenmitgliedschaft bzw. des Titels „Ehrenpräsident“, der Ausschluss aus dem Verein oder andere
dem Vorstand geeignet erscheinende Maßnahmen sein. Gegen die Strafen kann innerhalb von drei
Tagen ab Zustellung Einspruch erhoben werden, über den das Schiedsgericht in zweiter und letzter
Instanz entscheidet.
8) Der Vorstand ist berechtigt, im Falle des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes oder eines
anderen mit besonderen Aufgaben betrauten Vereinsfunktionärs (z.B. Referent) eine andere Person zu
kooptieren. Scheidet im Laufe einer Funktionsperiode mehr als die Hälfte der gewählten
Vorstandsmitglieder aus, ist zum Zwecke einer Neuwahl eine außerordentliche
Mitgliederversammlung einzuberufen.

§ 10 - Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
1)
Der Präsident vertritt den Verein nach außen, leitet die Geschäftsführung und führt den Vorsitz in
der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Ihm obliegen alle Entscheidungen und Maßnahmen, die
in diesen Satzungen nicht einem anderen Organ ausdrücklich zugeordnet werden. Er beruft Sitzungen
ein und überwacht die Tätigkeiten der anderen Vorstandsmitglieder.
2) Der Vizepräsident hat den Präsidenten bei der Führung des Vereines zu unterstützen. Er vertritt
ihn im Fall seiner Abwesenheit.
3) Der Finanzreferent ist für die ordnungsgemäße Gebarung des Vereines entsprechend den
Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes verantwortlich. Er stellt ein Jahresbudget
auf und macht Vorschläge für die Bedeckung der notwendigen Ausgaben. Er hat dem Vorstand
halbjährlich über die laufende Geldgebarung zu berichten. Der Finanzreferent hat den
Jahresrechnungsabschluss bis spätestens einen Monate nach Ende jeden Vereinsjahres dem Vorstand
zur Beschlussfassung vorzulegen. Der Finanzreferent kann in Personalunion mit dem Vizepräsidenten
gewählt werden.

§ 11 – Kontrollkommission
1)
Die Kontrollkommission besteht aus zwei Mitgliedern, von denen eines den Vorsitz führt. Der
Kontrollkommission obliegt die laufende Kontrolle der Geschäftsführung und Gebarung sowie die
Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Die Mitglieder der Kontrollkommission müssen nicht
Mitglieder des Vereins sein. Der Rechnungsabschluss ist vom Vorstand spätestens drei Wochen vor
der ordentlichen Mitgliederversammlung der Kontrollkommission zu übermitteln, die ihn innerhalb
von zwei Wochen zu überprüfen und dem Vorstand darüber zu berichten hat.
2) Die Kontrollkommission ist berechtigt, mit einem Mitglied mit beratender Stimme an
Vorstandssitzungen teilzunehmen und Einsicht in die Protokolle zu nehmen. Die Mitglieder der
Kontrollkommission dürfen keine Funktion im Vorstand ausüben.
3) Bei Ausscheiden eines Mitglieds der Kontrollkommission, z.B. durch Austritt aus dem Verein oder
Rücktritt hat das Leitungsorgan das Recht, an dessen Stelle ein anderes Mitglied zu kooptieren, wobei
die nachträgliche Genehmigung in der nachfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist.

§ 13 DIE SCHLICHTUNGSEINRICHTUNG UND SCHIEDSGERICHT
1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist, soweit sie nach diesen Satzungen
nicht anders zu behandeln sind, vorerst beim Präsidenten für eine Lösung des Streits anzufragen. Ist
eine Streitpartei mit der Lösung des Präsidenten nicht einverstanden, so erfolgt die Einberufung einer
Schlichtungseinrichtung.
2)Die Schlichtungseinrichtung (Schiedsgericht) besteht aus drei Mitgliedern die in der
Mitgliederversammlung mit einer Reihenfolge gewählt werden (Vorsitzender, stv. Vorsitzender 3.
Mitglied) und nicht Vereinsmitglied sein müssen. Die Mitgliederversammlung kann zwei zusätzliche
Ersatzmitglieder wählen. Die Mitgliederversammlung wählt eines der drei Mitglieder zum
Vorsitzenden des Schiedsgerichts und ein weiteres zu dessen Stellvertreter. Das Schiedsgericht
entscheidet in einem Senat zu drei Richtern, von denen einer der Vorsitzende des Schiedsgerichts oder
dessen Stellvertreter sein muss. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen unter voller Gewähr
seiner Unbefangenheit sowie des Grundsatzes des beiderseitigen rechtlichen Gehörs. Im Einzelfall
befangene Richter sind jedenfalls von der Entscheidung ausgeschlossen. In diesem Fall rücken die
Ersatzmitglieder entsprechend ihrer Reihenfolge auf. Sind nicht genügend berechtigte Richter
vorhanden ist der Vorstand zur Kooptierung weiterer Richter berechtigt. Diese und deren Entscheide
sind bei der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen. Die Schlichtungseinrichtung fällt ihre
Entscheidung mit einfacher Mehrheit aller drei Mitglieder. Für eine Beschlussfassung ist keine
Versammlung Voraussetzung. Sie kann auch durch telefonische oder elektronische Abstimmung
erfolgen. Für eine Meinungsäußerung ist ein angemessener Zeitraum, aber von mind. 4 Tagen, zu
gewähren.
3.) Über Schiedsverfahren sind schriftliche Protokolle zu führen. Die Textform ist ausreichend.
Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind schriftlich (Textform) anzufertigen. Der Vorsitzende hat
dem Vorstand auf dessen Ersuchen zu berichten.

§ 14 DIE REFERENTEN
Für bestimmte Aufgabenbereiche kann sich jedes Mitglied als Referent melden. Nach der Annahme
durch das Leitungsorgan gilt diese Position als bestätigt. Die Referenten dienen zur Entlastung des
Leitungsorgans.

§ 15 ENTSCHEIDUNGSHIERARCHIE
Weitere Regelungen können in schriftlich niederzulegenden Durchführungsbestimmungen festgelegt
werden. Diese Bestimmungen müssen auf alle Fälle im Einklang mit den Gesetzen und den
Vereinsstatuten stehen.
Sollten für spezielle Situationen keine schriftlichen Regelungen existieren, so gelten der Reihe nach
1) die Entscheidungen der Mitgliederversammlung,
2) die Entscheidungen der Schlichtungsstelle,
3) die Entscheidung des Leitungsorgans,
4) die Entscheidungen des Präsidenten,
5) die Entscheidungen des Präsidentenstellvertreters,
6) die Entscheidungen der anderen Organwalter,
Bei Gefahr in Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den
Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Leitungsorgans fallen, unter eigener
Verantwortung selbständig Entscheidungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen
Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

§ 16 - Vereinsvermögen
Das Vereinsvermögen darf nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

§ 17 AUFLÖSUNG DES VEREINS
1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen
Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dabei ist die Anwesenheit von mindestens zwei
Drittel der Stimmberechtigten und eine Mehrheit von mindestens zwei Drittel der abgegebenen
gültigen Stimmen notwendig. Der Verein kann auch mit einfacher Mehrheit der anwesenden
Stimmberechtigten aufgelöst werden, wenn innerhalb eines halben Jahres nach mindestens 3 zu
diesem Zweck angekündigten Mitgliederversammlungen von mind. 1 Monat Abstand keine
Anwesenheit von 2/3 der Stimmberechtigten zustande kam.

2) Diese Mitgliederversammlung hat auch über die Abwicklung zu beschließen und einen Abwickler
zu bestellen. Das gesamte bewegliche und unbewegliche Vereinsvermögen fällt an den – im Sinne der
BAO ebenfalls – gemeinnützigen Landesdachverband “Sportunion Wien” oder wird für andere
gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der BAO verwendet, wenn sich
mindestens 2/3 der berechtigten Teilnehmer dieser Mitgliedsversammlung dazu entschließen.